18.05.07
Ein anderes Problem, das mir Sorgen bereitete, habe ich endlich auch aus der Welt geschafft – das Post- bzw. Kommentarproblem! Wie ich schon einmal berichtete, sagten mir einige meiner Freunde, sie sähen auf meinem Blog keine Möglichkeit, mit mir in Kontakt zu treten, außer per E-Mail (und das wäre nichts Neues!). Kommentare, die meinen Blog betreffen, haben bisher noch nicht ihren Weg gefunden – vermutlich deshalb, weil keiner (auch ich nicht) wusste, wie man einen Kommentar einstellt. Gestern hat sich dieses Problem gelöst, und zwar als ich von dem Laptop meiner Freunde versuchte, in meinen Blog zu gelangen. Und siehe da, was habe ich gefunden? – Ihr ahnt es schon – den Kommentar-Button. Also, falls mir irgendjemand zu einem meiner Themen ein paar Worte schreiben will, worüber ich mich unheimlich freuen würde, muss er folgendermaßen vorgehen: Zuerst sollte man auf die Seite, die man kommentieren möchte gehen. Dort scrollt man zum Ende der Seite, wo sich der lang gesuchte Button befindet. Jetzt, wo alle wissen, wie es geht, hoffe ich mich vor Post gar nicht retten zu können….Nun habe ich die ganze Sache einmal von meiner Probeseite probiert. Dort mus man, um einen Kommentar zu hinterlassen, zuerst auf den Button FEED ON POST gehen, der sich am Anfang jeder Seite befindet. Dann scrollt man zum Ende der Seite auf KOMMENTAR und kann dann den gewünschten Text eingeben.
17.05.07
So, endlich bin ich einen Schritt weiter! Es gibt eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, und das sind Schreibwettbewerbe. Diese gibt es in der unterschiedlichsten Art und Weise. Ziel ist nicht der Gewinn (bei der Flut von Neuerscheinungen hat man nicht besonders viel Chancen), sondern die Teilnahme. Das Bekanntwerden. Nun, eine Ausschreibung, die ich für sehr wichtig erachte, ist der Oldenburger Kinder-und Jugendbuchpreis (www.oldenburg.de/kibum), an dem jeder, der innerhalb des letzten Jahres ein Erstlingswerk herausbringt oder herausgebracht hat, teilnehmen kann. Vorhin habe ich alle Unterlagen , die ich für den Wettbewerb benötige, zusammengestellt. Da ich keine Angst vor Absagen oder vor negativer Kritik habe, nutze ich die Gelegenheit. Wenn nicht jetzt…… Die Oldenburger Kibum (Kinder-und Jugendbuchmesse) kann ich jedem empfehlen, der sich für Kinderliteratur interessiert. Sie findet im November in der Stadtbibliothek in Oldenburg statt. Dort sind alle Bücher dieses Bereiches ausgestellt, die in dem letzten Jahr erschienen sind. Man kann sich jedes Buch zur Hand nehmen und lesen, lesen…. Darüber hinaus finden einige Lesungen von Kinderbuchautoren statt. Ich werde mit meinen Kindern und meiner Schwester auf jeden Fall dabei sein.
15.05.07 21.25 Uhr
In den letzten Stunden haben mich die Lebensgeschichten der Protagonisten nicht mehr losgelassen. Ich beginne Dinge zu entdecken, die ich bei einigen Personen niemals für möglich gehalten habe. Wirre Gedanken und fantastische Ideen ziehen durch meinen Kopf. Bin auf das Ergebnis gespannt.
15.05.07
Heute versuche ich zu ergründen, was meine Protagonisten antreibt. Warum reagieren sie auf die Art und Weise, die ich für die vorgesehen habe? Ist dies auch der Weg, den sie ohne meine Hilfe gehen würden? Der Grund ihres Handelns ist mir teilweise noch nicht wirklich klar, d. h. Luka und Co. haben zwar eine Gegenwart, doch ihre Vergangenheit, die Zeit, die sie geformt hat, liegt teilweise noch im Dunkeln. Vittorios Lebensgeschichte umfaßt einen weitaus größeren Teil. Nun, um endlich mit dem zweiten Teil des Buches weiterzukommen (ich komme seit Tagen nicht von der Stelle), ist es unbedingt nötig, die Lebensläufe der Protagonisten zu erweitern. Ich hoffe, das bingt den gewünschten Erfolg.
14.05.07 23:02 Uhr
Manchmal hat man einfach Glück. Heute abend war ich mit meiner Freundin zum Essen beim Italiener. Sie hat vor kurzem bei einer weiteren Gladbecker Schule nachgefragt, ob Bedarf an einer Lesung meines Kinderbuches besteht. Heute bekam sie einen positiven Bescheid. – Danke!
14.05.07
Wenn ich eine Wochenbilanz bezüglich meiner Werbetätigkeit ziehen soll, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht, dass mich eine Flut von Absagen ins Bodenlose haben stürzen lassen – nein! Ich habe gar keine Absagen bekommen, im Gegenteil, sogar drei Zusagen für in Zukunft geplante Lesungen – aber das war auch schon so ziemlich alles, was ich in der letzten Woche gemacht habe. Habe ich nicht Anfang letzter Woche noch hochtrabende Pläne gehabt? Wollte ich nicht Aktionspläne und Listen erstellen, eine Menge Anrufe tätigen und schreiben, schreiben, schreiben? Na ja, zumindest das Schreiben habe ich hinbekommen. Auch sind meine Figuren jetzt ausgefeilter als vorher, doch zufrieden kann ich mit dieser Woche nicht sein. Auf ein Besseres!
13.05.07 12:00 Uhr
Heute ist ein seltsamer Tag. Ich kann gar nicht richtig bestimmen, wie ich mich fühle. Als Schalke-Fan von ganzem Herzen bin ich natürlich todtraurig über die Dummheit der Knappen, den Gewinn der Meisterschale wieder nicht in Angriff genommen zu haben! Wir hoben seit Wochen gehofft und gebangt, uns wurde so viel Mut von Seiten des Vereins und derMedien gemacht und doch blieb ein Quentchen Zweifel zurück. Berechtigte Zweifel. Gestern, nach dem Fussball-Stadtmeister-Turnier der E2 Mannschaften habe ich Schalke kurzzeitig vergessen, denn unsere Kleinen Germanen haben den Titel mit nach Hause genommen. Nach einem Endspiel, dass mal wieder blau-weiß gegen schwarz-gelb lautete. Wenigstens hier waren die blau-weißen erfolgreich! Heute ist die Niederlage schon halb verdaut. Vermutlich wird die große kollektive Trauer erst wieder Samstag ausbrechen (oder vielleicht doch die Freude?). Mal sehen, ob Stuttgart dem Druck gewachsen ist.
11.05.07
In der letzten Zeit wurde ich oft gefragt, woher ich meine Ideen habe: meine Standartantwort war anfangs: „Sie gehören einfach zu mir, sind ein Teil von mir!“ Heute musste ich die ganze Zeit an diese Aussage denken. Vor allem interessierte mich natürlich, warum diese Ideen zu zu mir gehören. Was ist im Hinblick auf die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen wichtig? Welche Faktoren beeinflussen oder hemmen Fantasie? Natürlich fiel mir auch in diesem Zusammenhang meine 8 Jahre ältere Schwester Christine ein, die mir schon in jungen Jahren sehr viel (auch schon selbst Geschriebenes) vorgelesen hat. Die Geschichten, die wir damals zusammen konstruiert haben, beflügelten meine Fantasie schon recht früh. Auch sind meine beiden Geschwister und meine Eltern schon immer eine recht lebhafte Familie gewesen (sehr zum Leidwesen meines Mannes, dem die ständige Diskutiererei manchmal zu viel wird). Trotz aller dieser Voraussetzungen bin ich lange nicht auf die Idee gekommen zu schreiben. Ich lese zwar eine Menge (aus ganz unterschiedlichen Genres), aber es drängte sich nicht der Wunsch selber zu schreiben auf. Bis……ja, bis meine Kinder geboren wurden. Nun praktizierte ich das Gleiche, das ich in meiner Kindheit geliebt hatte: ich setzte mich allabendlich mit meinen beiden zusammen und las und erzählte Geschichten. Zuerst waren es Fortsetzungsgeschichten der Lieblingssendung meiner Kinder, der Sendung mit der Maus, dann kamen immer neue Geschichten hinzu. Daniel, mein Großer, ist inzwischen selber zu einer Leseratte geworden und so langsam merke ich, dass Lars auch von dem Lese-Virus infiziert wird. Wenn ich heute eine bestimmte Geschichte für ein Buch konstruiere, hole ich mir Anregungen aus dem täglichen Leben. Heute zum Beispiel, als der Sturm draussen tobte, habe ich mich hingesetzt und alles aufgeschrieben, was ich mit Sturm verbinde. Eine von vielen Übungen, die Fantasie fördern. Und wie ich in der letzten Zeit bemerkt habe, ist auch das Schreiben des Tagebuchs sehr förderlich und vor allem macht es mir immer wieder Spass, euch mit neuen Infos zu versorgen!
09.05.07 17:30 Uhr
Endlich habe ich Zeit, um weiterzuschreiben. Seit ich den Plot begonnen habe, spuken immer neue Ideen in meinem Kopf herum. Wenn ich so weiter mache, werden es 10 Bücher – aber ich will lieber keinen überstrapazieren. jeder von uns kennt bestimmt einíge Endlos-Reihen von Büchern, die auch wesentlich komprimierter daher kommen könnten. Es gibt nichts Schlimmeres, als ein langweiliges Buch, dass man trotzdem weiterlesen muss, um den Anschluss an die Geschichte nicht zu verpassen. Also, ich hoffe, ich schreibe mich nicht derart in Rage und merke letztendlich nicht mehr, wie uninteressant das Ganze inzwischen ist. Dank meiner Lektorin Frau Rohde und meiner besseren Hälfte (ich meine natürlich meine Schwester Christine!!!!) werden mir solche Fehler erspart werden. Übrigens, falls ihr gerne Gedichte lest, oder gerade Probleme mit einer Gerichtsladung habt, kann ich euch nur wärmstens die Bücher meiner Schwester ans Herz legen (http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-8651776-6170631?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=christine+Eisel&Go.x=10&Go.y=11). Es lohnt sich!!
09.05.07, 0:15 Uhr
Der Gang in die Stadt war überaus erfolgreich! Vielen Dank, ihr lieben Gladbecker Männer, für die Anregungen, die ich von euch erhalten habe. Aus all den interessanten Gesichtern habe ich mir heute meinen Amando Ursini zusammengebastelt. Und es kommt mir so vor, als hätte er gar nicht anders aussehen können! In meiner Euphorie habe ich mich vorhin einfach an meinen Laptop vor ein leeres Dokument gesetzt und gewartet was passiert. Und siehe da: meine flinken Finger formten das Wort Plot. Ein Plot ist der umrissene Handlungsablauf der Geschichte. Es gibt Autoren, die sich einfach hinsetzen, um eine Geschichte aus dem Bauch heraus zu schreiben. Da bei meinem 2. Buch mehrere Handlungstränge parallel laufen, komme ich (schon aus Übersichtsgründen) nicht ohne Plot aus. Meine Schreiblaune brachte mich bis ans Ende des zweiten Kapitels. Wie ich jetzt schon absehen kann, wird das 2. Buch einen größeren Umfang haben. Noch nicht sicher bin ich bei der Aufteilung in Bücher. Entweder wird es zwei oder drei Fortsetzungen geben.
08.05.07
Leider habe ich heute nicht so viel Zeit, wie ich es mir wünsche, doch auch an diesem Tag werde ich einiges auf den Weg bringen. Wichtig sind mir zuerst einmal die neu erschaffenen Charactere. So ist z. B. der Name Amando Ursini bereits entstanden, ich bin mir auch schon seiner Stellung in der Geschichte bewußt (zu mindest verwandtschaftstechnisch), aber sein Aussehen und seine Persönlichkeit sehe ich nur vage vor mir. Auf die Entwicklung dieser Person werde ich heute besonders viel Zeit verschwenden. Da ich noch viel unterwegs bin, treffe ich auch viele Menschen, die mir bei der Gestaltung des Aussehens helfen können (hier eine Stirnpartie, dort der Ausdruck). Mal sehen, was dabei herauskommt. Einen weiteren Bereich, den ich mir gleich noch vornehme, ist das Erstellen von einer Telefonliste (mal wieder!). Ich habe inzwischen so viele Namen und Telefonnummern überall aufgeschrieben, dass ich kaum noch einen Überblick über meine Kontakte habe. Vielleicht kommen ein paar spannende Dinge für die Zukunft heraus!
07.05.07
So – endlich hat die neue Woche angefangen! Seit ich mich endlich darauf festgeleft habe, in dieser Woche verstärkt an der Bekanntmachung von “Luka und die Geige des Meisters“ und der Verschönerung meines Blog zu arbeiten, bin ich voller Tatendrang. Den heutigen Tag nutze ich erst einmal um – und das ist wirklich wichtig! – Listen zu erstellen. Ich liebe Listen: Einkaufslisten, Bücherlisten, Aufgabenlisten…. Überall bei mit zu Hause kann man Zettel mit irgendwelchen Dingen besichtigen, die ich noch erledigen muss. So, jetzt begebe ich mich an die Arbeit – heute abend gibt es die ersten Ergebnisse! ……. Und hier sind sie: Listen sind zwar keine (nein, nicht eine einzige!) fertig geworden, dafür habe ich ein sehr wichtiges Thema angegriffen: die Namen. Bisher habe ich mir keine Mühe gemacht, sämtliche Namen meiner bisher vorkommenden Personen aufzuschreiben. Als ich heute mit einer Aufstellung aller Personen anfing, fiel mir auf, dass einige der Akteure noch namenlos durch die Gegend schwirrten – Oh je! So eine Namensgebung ist recht schwierig, was diejenigen, die schon einmal verzweifelt nach einer passenden Benennung ihres Babys gesucht haben, bestätigen können. Bei den mitspielenden Personen eines Buches ist es nicht anders. Wenn ich jemanden neu einführe, so habe ich eine bestimmte Vorstellung vom Aussehen und teilweise auch vom Charakter (Nebenfiguren werden hierbei leider etwas sträflich behandelt). Wenn man dann einen Namen sucht, ist das unendlich schwer, denn schließlich muss dieser nicht nur zur Person, sondern auch in die Zeit passen. Oft suche ich die Namen auch nach der Bedeutung aus. Bei den Nachnamen (vor allen denen in der Vergangenheit) gestaltet sich das Ganze noch schwieriger. Jedenfalls habe ich heute abend bestimmt 30 neue Namen kreiert. Das war unheimlich spannend. Hier ein kleiner Vorgeschmack: Amando Ursini, eine neue Person, von der ihr noch einiges hören werdet.
04.05.07
Vorgestern, auf der Geburtstagsfeier meines Sohnes, habe ich von mehreren Leuten erfahren, dass es gar nicht möglich ist, bei meinem Blog (speziell bei dieser Seite) einen Kommentar zu hinterlassen. Anscheinend haben es einige Leute bereits erfolglos versucht. Bitte schreibt mir eine kurze Mail an die o.g. Adresse, ob das bei euch auch zutrifft, dann kann ich mich mit dem Supporter in Verbindung setzen. Danke! Ansonsten komme ich im Moment kaum zum Nachdenken über den weiteren Verlauf des zweiten Buches, geschweige denn zur Vermarktung des ersten! Glücklicherweise bin ich bei einem Verlag untergekommen (C.V. Traumland-Verlag), der sich sehr um seine Autoren bemüht und jede Möglichkeit der Werbung nutzt, die sich ihm bietet. Die reine Veröffentlichung des Buches bringt leider nicht automatisch einen hohen Bekanntheitsgrad mit sich (wenn man nicht gerade Cornelia Funke oder J.K. Rowling heißt). Heute morgen habe ich mich entschlossen, mich in der nächste Woche intensiv mit dem Thema Werbung auseinanderzusetzen. Sei es in der Presse (Gladbeck ist mit Artikeln schon recht gut versorgt), Besuchen bei Büchereien und Buchhandlungen, Internetrecherche oder mein Internetauftritt.
01.05.07
Heute ist der der der Arbeit – was habe ich wohl gemacht? Eigentlich sollte man an diesem Tag nicht besonders oft an Arbeit denken, was ich auch zu 90% beherzigt habe. Den Feiertag, den die einen für eine Demo, die anderen für einen Familienausflug nutzen, habe ich – na, was wohl ?- einmal wieder auf dem Fussballplatz verbracht. Lars, der übrigens morgen Geburtstag hat, sollte mit seinem Team an einem Turnier teilnehmen. Ruhiger Tag, sollte man meinen – weit gefehlt! Man kann sich gar nicht vorstellen, zu was für einem Verhalten sich manche Eltern hinreißen lassen! Schon als wir ankamen, erzählte man uns von einer „Meinungsverschiedenheit“ (Herumgeschubse) unserer(!!!) F-Jugend-Eltern, die dann auch noch (aus was für einem Grund auch immer) mitten im Turnier abgehauen sind. Auch bei uns gab es Ärger, da eine Mannschaft einfach mit komplett älteren Kindern angetreten ist, was letztendlich zu einer Disqualifizierung führte. Also alles in allem ein zwar nicht langweiliger Tag, doch angesichts der liegengebliebenen Vorbereitungen auf den morgigen Geburtstag meines Kleinen, unnötig verschlenderte Stunden. Wir kamen gegen 19 Uhr nach Hause. Jegliche Lust aufs Putzen war mir völlig abhanden gekommen (was heißt hier abhanden gekommen? – eigentlich war sie nie da!). Also verschob ich die gesamte Arbeit auf morgen, was dem Sinn des Tages der Arbeit auch entgegenkommt.
30.04.07
Wie ich gerade bemerke, habe ich mich in den letzten Tagen mit dem Datum vertan. Na, ja! Anscheinend lebe ich gerade in der Vergangenheit. Was eigentlich auch nicht stimmt, eher halte ich mich in der Zukunft auf. Schließlich bietet die Zukunft so viele Möglichkeiten, die eigenen Gedanken, Ängste, Sorgen aber auch Hoffnung und Zuversicht in die Entstehnung eigener, neuer Welten miteinfließen zu lassen. Grundsätzlich wünsche ich mir eine wenig technologisierte Zukunft, in der Menschlichkeit mehr als Profit und Macht zählt. Doch wenn man sich die Entwicklungen in unserer Welt anschaut, sind diese Visionen wohl nichts als Schall und Rauch. Die Frage ist, wie es bei Luka weitergeht. Hier habe ich es in der Hand, selbst zu bestimmen, wie das weitere Leben aussehen soll. Noch bin ich mir nicht sicher, wohin mich meine Gedanken führen werden, doch eine Grundidee verfolgt mich schon seit Tagen.
28.04.07
Wie wollt ihr eigentlich, dass es weitergeht? Wenn ihr „Luka und die Geige des Meisters“ gelesen habt, wird sich doch bestimmt die eine oder andere Idee in eurem Kopf festgesetzt haben. Habt ihr sofort daran gedacht, dass eine Fortsetzung zwingend erforderlich ist oder war für euch die Geschichte mit dem Ende des ersten Bandes abgeschlossen. Gibt es Bereiche des Buches, die euch besonders interessieren und über die ihr noch mehr wissen wollt? Mein Neffe Tim erzählte mir gestern, dass ihn die Welt hinter der Mauer besonders faszinierte. Also, wie ist das bei euch? Scheut euch nicht, mir zu schreiben!!
27.04.07
Bei dem wunderschönen Wetter schafft man es kaum, an etwas anderes zu denken als Relaxen. Selbstverständlich habe ich mich in den letzten Tagen auch viel gesonnt, aber ich habe auch eine Menge an die Fortsetzung von Luka gedacht. Faul im Liegestuhl räkelnd sind mir unglaubliche Ideen gekommen. Diese Geschichte wird viel verzweigter als der erste Teil. Auf jeden Fall wird es meherer nebeneinander herlaufende Geschichten geben, die teilweise abgekoppelt, teilweise mit den anderen verwoben daherkommen. Personen, die bisher aufgetreten sind, behalten nicht alle ihren direkten Kurs (sorry, mehr kann ich hierzu wirklich nicht sagen). Nur soviel: die persönlichen Geschichten einiger Protagonisten bestimmen den weiteren Handlungsablauf und werden noch sehr wichtig.
24.04.07
So langsam muss ich mir einmal konkrete Gedanken über das Aussehen und die Namen hinzugekommener Personen machen. Von einigen der Neulinge (ihr könnt mir glauben, es werden recht viele) habe ich schon ein ungefähres Bild im Kopf. Doch das reicht nicht. Nur die Augen- und Haarfarbe sowie die Figur zu kennen, macht noch keinen authentischen Menschen aus. Viel wichtiger als die Äußerlichkeiten sind Gewohnheiten und Charakter. Auch das Temperament lege ich im vorhinein fest. So entsteht nach und nach eine eigene Persönlichkeit, die danach durstet, eine Vergangenheit und vor allem eine Rolle in der Geschichte zu haben. Zur Zeit inspirieren mich einige der Personen, die ich aus meinem Umfeld kenne. Es gibt Eigenarten, die so einzigartig sind, dass sie unbedingt verwendet werden wollen. Fühlt sich nun irgendwer angesprochen? – Gut!
23.04.07
Ich suche und suche nach dem Schlüssel für die Geschichte. Meine ursprüngliche Idee habe ich inzwischen verworfen, denn sie war so fantastisch, dass der Bezug zur Geschichte verloren gegangen wäre. Wenn ich einige gute Ideen habe, passiert mir leider immer der gleiche Fehler: ich spinne und spinne und spinne….Heraus kommt das etwas, das mit dem Grundthema rein gar nichts mehr zu tun hat. Plötzlich vermischen sich die verschiedensten Genres (Liebesgeschichte trifft Horrorstreifen) und meine Protagonisten gehen fremd. Da kommen Geistesblitze angeschossen (Rabanus könnte vielleicht blaues Blut haben, das ihn befähigt…), die ich schnellsten aus meinem Kopf verbanne, sonst richten sie noch Schaden an. Nein – bodenständig sollte das Ganze werden! Hey! Was schreibe ich denn nur für einen Unsinn! Bald könnt ihr euch gar nichts mehr vorstellen. Aber so soll es auch sein…
22.04.07
Hey, mein erster Kommentar ist eingetroffen – wenn auch auf der falschen Seite. Egal. Also, jetzt speziell für dich, Tine: Es stimmt, ich werde jetzt erst einmal das schöne Wetter nutzen. Doch mein Kopf ist heute so voller Ideen, dass ich den Abend nutzen werde, um endlich weiterzuarbeiten. Ich informiere euch auf jeden Fall heute noch über den neuesten Stand der Dinge. Und jetzt gehts ab in die Sonne….. 23:29 Uhr: Die Sonne scheint nicht mehr – zugegeben bereits seit einigen Stunden – dafür habe ich endlich einmal etliche Stunden am Laptop sitzen können. Während in den letzten Tagen in meiném Kopf schreibmäßg gähnende Leere herrschte, bin ich heute morgen von einem explosionsartigen Kreativschub überrascht worden. Während des Tages wirbelte alles in meinem Hirn herum – vobei man das ruhig wörtlich nehmen kann, denn ich habe am Nachmittag mit einigen lieben mehrere Stunden Freunden Volleyball gespielt. Kurz nach acht (himmliche Ruhe!) ordnete sich das Durcheinander und meine flinken Finger begannen wie von selbst die Tastatur zu bearbeiten. Ergebnis: Die Vorgeschichte einiger Personen, die noch äußerst wichtig wird, ist mir endlich klar geworden!
20.04.07
Ich komme nicht mit den Lebensläufen der Hauptpersonen weiter. Luka, Tessa, Simon, Katharina und Vittorio führen mal wieder ein Eigenleben und sträuben sich teilweise massiv gegen die Aufgaben, die ich für sie bereitgestellt habe. Hat eine Romanfigur eigentlich das Recht auf ein Eigenleben? Wenn ich die fünf nicht führe, kommen sie bestimmt vom rechten (meinem!!) Weg ab. Vielleicht könnte ich dem einen oder anderen etwas mehr Freiheit gönnen. Ich habe auch schon eine Ahnung, wer das sein könnte. Gar nicht mal so schlecht. Auf jeden Fall werden meine Hauptpersonen im zweiten Teil etwas komplizierter. Mich würde interessieren, ob sich die Leser von „Luka und die Geige des Meisters“ schon eine eigene Vorstellung von der Fortsetzung machen. Nur zu, schreibt mir eure Ideen!
18.04.07
Endlich kommt meine Lust zu Schreiben wieder in Gang. Habe zwecks einer Lesung Kontakt mir dem Riesener-Gymnasium aufgenommen. Und , siehe da!, ich habe meinen nächsten Termin. Und zwar freue ich mich auf diesen Termin ganz gesonders, da die Lesung im Rahmen der 100-Jahr -Feier des Riesener-Gymnasiums stattfindet. Merkt euch schon mal die 1. Woche im September vor, dann ist es soweit. Genaue Daten werden noch veröffentlicht. Außerdem habe ich Kontakt zu dem Volksfreund (nichts Politisches!), einem ganz fantastischen Magazin (schaut mal unter www.volksfreund.de) geknüpft. Die Zeitung besitzt ein recht großes Einzugsgebiet mit vielen Stammlesern. Die Dortige Kinderbuchexpertin wird mein Buch rezensieren. Super! Als nächstes nehme ich mir werbetechnisch das Umfeld von Gladbeck (Gelsenkirchen, Dorsten, Kirchhellen, Essen…) vor. Ich denke, damit bin ich die komplette nächste Woche beschäftigt.
17.04.07
Ich weiss nicht, wie andere Autoren das machen? Immer wieder lese ich, es sei wichtig, sich jeden Tag ein paar Stunden vor deinen besten Freund, den Computer, zu setzen, der Rest – sprich, die Worte – kommt von ganz allein. Ein paar Stunden????? Wie soll ich das denn machen? Wenn ich so an meinen heutigen Tag denke, war ich zwischen 8 und 20 Uhr maximal 2 Stunden zu Hause (und das ist noch sehr hoch gegriffen). Da war zuerst ein wirklich nettes Frühstück mit Petra – kann man streichen? – Nein, auf keinen Fall. Ich habe Petra schon länger nicht gesehen, also brauchte ich das Frühstück zum Pflegen meiner liebsten Kontakte. Weiter ging es zur Bücherei. Eigentlich wollte ich nur eine Kleinigkeit, bin aber mal wieder mit einem Arm voller Bücher, die ich kaum tragen konnte und vermutlich auch mal wieder nicht alle lese, zurückgekommen. Aber schließlich war unter dem riesigen Stapel auf meinem Arm auch ein Fachbuch über das Bloggen (enorm wichtig!!). Ein Blick auf die Uhr – oh, die Kinder kommen gleich von der Schule! Schnell noch zum Discounter etwas für das Mittagessen einkaufen, dieses dann auch noch zubereiten. Puh – fertig – schon schellt es an der Tür. Die beiden Racker sind da. Leider musste das Essen dann auch recht schnell über die Bühne gehen, denn der nächste Termin wartete schon. Also ab zur Nachhilfe, die heute ausnahmsweise unterbrochen werden muss ;ich rase zu meinem Auto und bringe ein paar Kinder zum Handball; dann der zweite Teil der Stunde. Als ich endlich so weit war, zu unseren Freunden zu einer Geburtstagsfeier zu fahren, ließ mein Äußeres schon ziemlich zu wünschen übrig – na klar, nach so vielen Stunden. Leider konnte ich nicht lange auf der Feier bleiben, dafür war es um so schöner! Und nun? Ihr meint, jetzt habe ich doch Zeit, um zu schreiben? Ich glaube dazu bin ich jetzt zu fertig……Übrigens warte ich immer noch auf nette Kommentare!
16.06.07
Puh! Es gibt eine Sache, die läßt mich in den letzten Tagen nicht los: irgendwie komme ich noch nicht hinter das Wesen eines Blogs. Dieses Ding (ja! genauso fühle ich es) muss irgendwie zu steuern sein. Vermutlich gibt es massenhaft Leute, die ihr Blog wie ich Tag für Tag füllen und am Abend schon einen dicken Haufen Kommentare bekommen. Wie geht das? Wie schaffe ich es, dass jemand ,und ich meine nicht nur meine 10 täglichen Stammleser (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!), meinen Blog registrieren? Hat irgendjemand einen oder mehrere Tipps, wie ich es schaffe, vor lauter Post nicht mehr zum Schreiben zu kommen? Muss man sich eigentlich jeden Tag einen neuen Namen (möglichst trendy oder provokativ) ausdenken, der dann ich-weiss-nicht-wo erscheint, damit man auf mich aufmerksam wird? Fragen über Fragen. Mein heutiger Aufruf: Bitte helft mir!!!!!!
14.04.07
Sommer (pardon, Frühling), Sonne, Sonnenschein – und was mache ich? – ich gehe mit meinen Kindern Skifahren! Hab mich gefühlt, wie im Urlaub. Wahnsinnsgefühl, in Skisachen (stimmt naürlich auch nicht, denn meine Skisachen, die ich vor 20!!!! Jahren getragen habe, passten nicht mehr) auf einem Liegestuhl vor einer Hüttn zu liegen, um sich herum nur fremdländisch sprechende Menschen (Holländer) und der Blick in die weite Ferne schweift über die Berge……Moment mal, jetzt wird es langsam kritisch. OK, wenn man es genau nimmt, war ich eigentlich nur in Bottrop, und das schöne Berg-Panorama stellte sich als Kokerei heraus – schön war’s trotzdem. Und die ganzen Leute! Ich könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele skurrile Typen sich dort aufgehalten haben – ich denke da immer nur an neue Charaktere fürs Schreiben. Der letzte Ferientag war also ein voller Erfolg. Am Abend haben wir dann beschlossen, mal wieder die echten Berge im Winter zu besuchen.
12.04.07
Heute habe ich mir einmal einen Tag freigenommen. Kein Schreiben! Keine….nein, das stimmt natürlich nicht….Gedanken an Luka und seine Freunde. Irgendwie habe ich inzwischen das Gefühl, dass meine Protagonisten zu meinem Leben gehören. Es gibt viele Situationen, in denen ich überlege, wie Katharina wohl reagiert hätte, was Luka gerade denkt (kann er ohne mich überhaupt denken?) oder ob Tessa mal wieder auf Achse ist. Ich suche verzweifelt, was Vittorio helfen kann, wieder gesund zu werden, wie man den Kontakt zwischen Katharinas Familie verbessert (ich muss zugeben, ich bin ein wenig harmoniesüchtig). Auch schwirren meine Gedanken in den verschiedenen Zeiten herum. Warum eigentlich nur Zeiten? – Sind nicht die Orte viel wichtiger? Oh je, ich glaube der Tag Ruhe tut mir gar nicht gut. Spätestens morgen, ach heute abend wird wieder geschrieben. Ich freue mich schon richtig darauf.
11.04.07
Luka 2 (einen schönen Namen für die Fortsetzung habe ich noch nicht gefunden) ist jetzt schon seit einiger Zeit in Arbeit. Aber was heißt eigentlich in Arbeit? Mit dem Schreiben habe ich noch nicht angefangen. Viel wichtiger ist die Planung. Im Moment stricke ich einige Lebensläufe der beteiligten Personen – angefangen mit …. – nein, so viel soll noch nicht verraten werden. Nur, dass einige (vielleicht schon bekannte) Personen wichtige Aufgaben bekommen. Wie es mit Luka, Tessa, Vittorio, Simon und Katharina weitergeht, habe ich zwar schon grob eine Vorstellung, aber das reicht noch nicht. Im Moment bin ich ständig mit meinem Diktiergerät anzutreffen, auf das ich zunächst alle Gedankenblitze festhalte.
09.04.07
Das war sie also – meine erste Lesung in Gladbeck! Lange habe ich überlegt, wie ich diese 2 Stunden gestalten soll, ohne dass es den Leuten zu langweilig wird (man kann ja nie wissen!). Meine zuerst für ca. 20 Kinder ausgelegte Lesung wuchs und wuchs, je länger ich sie plante. Lesung, wer will denn heute noch zu einer Lesung, dachte ich mir, also musste etwas Größeres her – ein Event. Ja, ich weiß, das ist ein Modewort für alles Mögliche, also warum nicht auch für meine Veranstaltung? Ich begann also meine Planung auszubauen: etwas Essbares wäre doch schön. Und wenn wir schon einmal beim Essen sind, darf der Durst nicht zu kurz kommen – natürlich allem passend zum Thema. Das Team vom Old Town verwirklichte meine Wünsche und zauberte mehrere fantastische Torten und einen Zeitreisetrank. Für die Deko dachten wir uns Nachrichtenblasen (weiße Luftballons) aus. Doch mein persönlicher Höhepunkt war meine kleine Geigerin Sarah Allekotte – sie machte die Zeitreise der Protagonisten Luka und Tessa durch ihr Geigenspiel erst möglich. Alles in allem haben die Zuschauer (es waren über 50!), die Teams von der Goethebuchhandlung und dem Old Town Cafe und ich einen wundervollen Nachmittag verbracht, den ich nicht so schnell vergessen werde.
Hier sind noch zwei Fotos der Lesung: